Seliges Hochfest, Frohe Weinachten !

 Mitten in den sechs dunklen Wochen des Jahres feiern wir die Geburt des Kindes, das  später von sich selbst sagen wird: Bevor Abraham wurde, bin ich. Das bedeutet dass Er, der seit Ewigkeiten bei dem Vater war, Mensch geworden ist. Warum ist Er Mensch geworden? Selbst sagt Er Ich bin gekommen, damit sie Leben besitzen mögen und wohl Leben im Überfluss. Aus göttlicher Güte ist Er in die Welt gekommen, damit wir Menschen leben können in respektvoller, inniger und liebevoller Verbundenheit mit Gott und damit wir ewiges Leben erben können.

Einmal hörte ich ein junger Mann sagen: „Wenn Gott uns keine Gebote gegeben hätte, dann würden wir doch glücklicher sein.“ Das ist eine Gotteslästerung. Die 10 Gebote von Gott sind Wegweiser auf unserem Lebensweg, Wegweiser gegeben für unser Wohlsein, für unser Glück, für ein besseres Zusammenleben und eine bessere Welt. Wenn der Mensch die Gebote nicht mehr lebt und hält, kommt dann nicht langsam eine Verschlechterung des Zusammenlebens, ein Polizeistaat mit überfüllten Gefängnissen? Gott ist ein guter Vater für die Menschen und will für sie nichts als Friede, Liebe und Glück. Er zeigt den Weg dahin mit seinen Geboten, mit dem Lebensvorbild seines Sohnes und mit dem guten Vorbild der wahren Nachfolger seines Sohnes. Sie sind ein Licht für die Anderen, eine Art Teig in der Gesellschaft. Gott hat Glücksträume über die Welt, aber rechnet dabei auf jeden von  uns. Er selbst schenkt Leben, Vollkommenheit des Lebens und  ewiges Leben. 

Wer ohne Sünde ist, darf den ersten Stein werfen,  sagte Jesus. Er wusste, dass wir arme Sünder sind. Deswegen hat Er sich selbst ganz hingegeben bis hin zu Leiden und Tod. Am Gründonnerstag hat Er das in sakramentalen Zeichen hinterlassen: Nehmt und esst, dies ist mein Leib. Nehmt und trinket, dies ist mein Blut, das für Sie und alle Menschen vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Mit Hilfe seiner Gnade und in der Kraft des Heiligen Geistes können wir, von jetzt an, vor seinem Angesicht in Gerechtigkeit und Heiligkeit leben. Das ist Gnade,  pure göttliche Gabe, uns einfach bedacht und uns geschenkt durch einen Gott, der durch und durch Güte und Liebe ist. Sein Traum ist dabei Wirklichkeit zu werden die Ewigkeit hindurch für alle Generationen. Es begann ganz klein an Weihnachten mit der Geburt des Kindes in der Krippe. Doch wurde dann eine neue Zeitperiode für die Menschheit eingeläutet. Maria war die Auserkorene um seine liebevolle Mutter zu sein. Durch den Engel angesprochen, gab Sie Ihr Jawort und durch dieses „Fiat“ öffnete Sie Ihren Schoß und schenkte dem Sohn Gottes menschliches Leben. 

Johannes beginnt seine Erzählung über das Leben und die frohe Botschaft Jesu mit diesen Worten: Im Anfang war das Wort. Und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts was geworden ist.  Alles ist durch Ihn geworden. Er kam in die Welt, eine Welt die durch Ihn entstanden ist, und doch erkannte die Welt Ihn nicht, aber denjenigen die Ihn wohl annahmen und an Ihn glaubten, gab Er das Vermögen um Kinder Gottes zu werden. 

Der Glaube der Kinder Gottes ist ein echter, alternativer Reichtum im Leben. Sorgt dafür den Glauben zu leben und zu vertiefen! Das tun sie indem sie Momente der Stille und des Gebetes in ihrem täglichen Leben einbauen und durch die wöchentliche Teilnahme an der Eucharistie. Dort hilft der Priester um zu beten und gottbezogen zu leben: das bedeutet zu leben in Güte, Freundlichkeit, Dienstbereitschaft, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit. In der Eucharistie lernt man, besorgt zu sein um den Mitmenschen, vor allem für den Schwachen und Wenigbegünstigten und für den Gequälten im Zusammenleben in der weiten Welt. Man nennt dies:  Wohlseinssorge und Brüderlich Teilen. Sind das nicht die kleine Lichter, die am Christbaum leuchten werden,  am Christbaum Ihres menschlichen Daseins. So werden wir Geliebten des Kindes in der Krippe, Geliebten von Jesus Christus, dem auferstandenen Herrn.

Lassen wir wachsen im Wohlbehagen Gottes und der Menschen. Das wurde auch von Jesus gesagt als Er 12 Jahre alt war. Seien sie sicher, sie werden dabei gute Erfahrungen machen. So nehmen sie eine Versicherung auf die Zukunft. Bedenken sie das Sprichwort: Glück ist wie ein Bumerang, es kommt auf Sie zurück, in dem Maße, wie Sie es Anderen verschenken. Das wünschen wir Ihnen von ganzem Herzen... Ein frohes und glückliches Weihnachtsfest ! 

 André Loyson,  Klein Bijgaardenstraat 27A, 1600 Sint-Pieters-Leeuw, Belgien.
Tel. 02.333.08.38   Website   www.hoogdagartikel.com

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